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Buchtipp: Wilhelm Kammeiers Trilogie

Aktualisiert: 8. Jan.





Jeder weiß, dass die Geschichte von den Siegern geschrieben wird, und so manches Ereignis der Zeitepochen wurde anders niedergeschrieben, als es der Tatsache entspricht. Doch wie der Autor Wilhelm Kammeier in seinen Werken niederschrieb, wurden nicht nur geschichtliche Ereignisse umgeschrieben und verfälscht, sondern auch ganze Zeitepochen künstlich hinzugefügt oder verschwinden lassen, ganze Dynastien künstlich kreiert oder sogar die Regentschaft von Weltmächten und Gesellschaften über Jahrhunderte verlängert.

Kammeiers Werke wurden in den 30er Jahren veröffentlicht. Hier aber, besonders in der DDR, versuchen Historiker ihn totzuschweigen, vor allem deswegen, weil Kammeier in seinen Werken aufweist, dass die nicht wie die Historiker meinen zeitlich fehlerhaften Niederschriften aus Versehen entstanden sind, sondern dass sie eine Vertuschungsaktion von kirchlichen Institutionen sind, oder von anderen Kräften vollzogen wurde, um ihre Legitimation zur Macht nicht zu gefährden.

Kammeier musste seinen Preis für seine Lebensaufgabe zahlen. So hat man Kammeier in der DDR vollständig wirtschaftlich ausgelöscht, sodass er vollkommen mittellos starb.


Die Fälschung der deutschen Geschichte

Im ersten Werk erläutert Kammeier die Grundlagen seiner Kritik an den historischen Niederschriften und dass diese nicht einfach aus Unkonzentriertheit entstanden sind. Die zumeist Klöster, die die Niederschriften fertigten, wurden selbst von manchen Jesuiten (die selbst so etwas tätigten) gerügt. Es kam des Öfteren vor, dass man sich bei den Jahreszahlen um mehrere Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte „verschrieben“ hatte. So entstand teilweise ein Paradoxon, dass Könige oder sogar Päpste laut Papier selbst nach ihrem Tod mehrere Jahre ein Land weiterregierten. Gerade bei den Adelshäusern der Mirowinger gibt es zahlreiche offene Fragen, gerade um Pippin, den Vater von Karl dem Sachsenschlächter, und seine Söhne.


Auch so manche Urkunde wurde von so manchem Klosterbruder gefälscht. So wurde manche Jahreszahl verändert, auch das Schriftbild sah anders aus. Hierbei wollte man die Lüge verbreiten, dass nur Mönche und königliche Schriftgelehrte lesen und schreiben können und dass der Adel, besonders Könige, dazu nicht fähig waren. Schlicht und einfach falsch ist.


Die Fälschung der deutschen Geschichte 2

Im 2. Band zieht Kammeier einen größeren Kreis. Hier verlässt er in weiten Teilen Deutschland thematisch und nimmt Rom oder besser gesagt die römische Kirche in den Fokus und ihren Machtanspruch als eine Hauptmacht der 3 Weltreligionen, die sich durch die Bibel und Matthäus legitimiert sieht. Besonders in Form des einen römischen Papstes, der sich selbst als Vertreter Jesus Christi bezeichnet.

Kammeier erläutert, dass es die Weltmacht Rom so nicht existierte. So hat Kammeier die Reisen des Papstes ausgewertet und erkannt, dass diese Reisen oftmals falsch datiert wurden, da die Reisen oftmals länger sein müssten als angegeben, was selbst so mancher Mönch zugeben musste.


Schon ob die römische Kirche wirklich in Rom ihr Machtzentrum immer hatte, ist fraglich, auch gab es Epochen, in denen es mehr als nur einen Papst gab und teilweise jedes Land so was wie einen Papst hatte.

Dass Rom durch die Kirche zum Weltstaat wurde, ist fraglich, so gibt es nicht mal Aufzeichnungen, wie die Kirche es doch gerne hinstellen will. Hierbei weist Kammeier nach, dass das antike Rom nicht so existierte, wie es die Schriften vorgeben.


Nicht nur dass die römische Kirche eher in Frankreich Fuß fasste, auch war in Rom die katholische Kirche kaum bekannt. Die erste Zeit dachte die Bevölkerung in Rom gar nicht daran, diese Gruppierung ernst zu nehmen.

Eine weitere große Lüge ist die Beziehung zwischen der römischen Kirche und den Katharern.

So agierten Waldenser, sowohl die Katharer als auch die Waldenser, die als Urchristen bezeichnet werden, gerade von Nationalchristen, als eine Art kontrollierte Opposition. Der Grund für dieses Vorgehen war, dass es unzählige christliche Bewegungen gab, und weil die römische Kirche nicht die Macht hatte, die man uns vorpredigt, hat man künstlich christlich-kritische Gruppierungen geschaffen, um die Ketzer an der Leine zu halten und sie durch Umwege an die Irrlehren zu binden. Dies kann man besonders daran erkennen, dass die obersten Führer der Katharer mit der Kirche in Verbindung standen. Dies führte dazu, dass selbst die sogenannten Urchristen ein Werkzeug der Kirche wurden.



[Bevor der eine oder andere Christ weiterliest und schon jetzt bei meinem letzten Absatz der Blutdruck massiv angestiegen ist, empfehle ich, das Lesen jetzt abzubrechen! Mir geht es nicht darum, Menschen ihren Glauben zu rauben. Es geht für mich alleine um den Machtfaktor hinter dem Christentum und das bewusste Ausspielen von Ängsten und so das gewaltsame Verleiten von Menschen.


Falls du das nicht kannst: Ja, falls du ihn brauchst; werd doch mit ihm glücklich; doch zwing mir nicht deinen Glauben auf! – Böhse Onkelz]


Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums

Der 3. und letzte Band von Kammeier hat die Bibel im Fokus. Es ist das brisanteste Werk von ihm, hier geht er auf die Fragen ein ... Wer war Jesus? Gab es einen Jesus? War Jesus wirklich Gottes Sohn und wer verfasste die Bibel? Hierbei geht Kammeier auch mit den Theologen ins Gericht.


Um diese Fragen zu beantworten, ist es wichtig zu wissen, wie hoch der Wahrheitsgehalt und die Echtheit der Bibel, die aus den 4 Evangelien (Johannes, Matthäus, Lukas, Markus) bestehen.

Schon die Zustände, in denen die Evangelien waren, sind zweifelhaft. So wurde das erste Evangelium in Ägypten auf Papyrus entdeckt und in einem erstaunlich guten Zustand, was für Schriftstücke aus Papyrus sehr ungewöhnlich ist, wenn sie seit Jahrhunderten/-tausenden im staubigen Boden waren, ohne zu zerfallen.

Doch die Merkwürdigkeiten endeten da nicht, sie begannen erst!

So haben z.B. die Jünger, nachdem ihr Messias wieder in den Himmel fuhr, erst mehrere Jahrzehnte gewartet, bevor sie ihr Evangelium niederschrieben. Hierbei sind sich Christen und Theologen nicht einig, was das erste Evangelium ist bzw. welches Evangelium mehr am „wahren Christentum“ reicht (zumal es eigentlich mehr als 4 Evangelien gibt).

So zum Beispiel, ließ Johannes das letzte Abendmahl in seinen Schriften aus oder Matthäus, der verschwieg, dass er von Jesus als „Satan“ gerügt wurde, oder in anderen Evangelien, wo Jesus’ Heilungstaten verzerrt niedergeschrieben wurden.

Doch selbst Jesus hat im laufenden Band widersprüchliche Aussagen getätigt, sodass es den Jüngern auch bei bestem Wissen und Gewissen nicht möglich gewesen wäre, exakte Aussagen niederzuschreiben.


Dann erläutert Kammeier, dass ihm schon im Bezug zwischen den Katharern und der Kirche etwas aufgefallen ist. Das Pharisäertum wollte ein Christentum als eine gesteuerte Kraft erhalten. Zwar hat Jesus sich gegen die Pharisäer ausgesprochen, hat aber ihr Gedankenkonstrukt in einer umgewandelten Form weitergeführt. Auch die Pharisäer haben indirekt bei der Verbreitung des Christentums geholfen, auch indem sie Jesus zum Märtyrer machten. So erwähnte Kammeier, dass in der Situation, als Jesus verhaftet wurde, nur Jesus gefangen genommen wurde, nicht aber seine Jünger, selbst Matthäus nicht, der sogar die Wache attackierte. Sie alle konnten fliehen, obwohl die Pharisäer wussten, dass die Lehre durch die 12 Apostel so weitergeführt werden konnte.

Auch bei der vermeintlichen Auferstehung von Jesus haben die vermeintlichen Gegner das Christentum unterstützt, indem sie den Leichnam angeblich verschwinden ließen.


Fazit

Das Thema Chronologiekritik, mit dem ich mich erst in jüngster Vergangenheit befasse, ist ein Thema, das mich immer noch erschlägt und für mich erst auch durch Kammeier greifbar wurde. Seine Werke sind sehr komplex und lassen sich nicht so eben mal lesen. Durch diesen Autor, der von den abrahamitischen Mächten wirtschaftlich vernichtet wurde und in Armut starb. Zeigte auf, dass dieses Lügengebilde weit tiefer reicht, als die meisten glauben.




Wilhelm Kammeier: Die Fälschung der deutschen Geschichte, Teil 1


Wilhelm Kammeier: Die Fälschung der deutschen Geschichte, Teil 2 – Der zweite große Angriff


Wilhelm Kammeier: Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums

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